Hausbesitzer: Nach wie vor ist der Zeitpunkt für eigene Wärmeplanung günstig

Heizung modernisieren und hohe Fördermittel nutzen


Trotz angekündigtem neuem "Heizungsgesetz" (GMG): Wer jetzt seine Heizung modernisiert und auf effiziente Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien umstellt profitiert von hohen staatlichen Fördermitteln und zügiger Umsetzung durch das Fachhandwerk ohne längere Wartezeiten. Je nach Heiztechnik werden bis zu 70 % der Investitionskosten gefördert. Zudem: Jede Modernisierung mit dezentraler Heizungs- oder Ofentechnik wirkt sich durch Effizienz- und Einsparvorteile bei Energie und Kosten direkt aus. Mit allen Vorteilen schneller umgesetzt, muss man nicht auf langwierige Kommunale Wärmeplanungen warten.

FAQ zur Heizungsmodernisierung/KWP

Aktuell: Neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) in Arbeit

GMG erlaubt künftig die freie Wahl der Heizungstechnik


Das neue, von der Bundesregierung angekündigte Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) – oder auch "Heizungsgesetz genannt – erlaubt die freie Wahl der Heizungstechnik. Es soll voraussichtlich ab Juni das GEG ablösen, das bis dahin gilt. Neu ist: alle gängigen, in Deutschland zugelassenen Heizungs- und Ofentechniken können eingebaut werden. Je nach Wahl der Technik werden bis 2029 staatliche Fördermittel ausgezahlt. Die aktuell noch gültige 65 %-Regelung für Anteile Erneuerbarer Energien fällt weg (bisher im Neubau bzw. nach Beendigung der örtlichen Kommunalen Wärmeplanung). Stattdessen wird es für Öl- und Gasbrennwerttechnik ab 2018 eine 1 %-ige Bio-Gas-/-Öl-stufenvorgabe geben, die ab 2029 vom Energie-/Brennstoffhandel 10 % Beimischung fordert. >> Weitere Details und Tipps zu den für die Heizungsmodernisierung zugelassenen Heizungstechniken für Hausbesitzer in einer 4-seitigen Übersicht (PDF zum Download). 

Zum noch gültigen GEG

Kostenfreie Servicetools zum Download:

Praxisleitfaden KWP mit KWP-Check


Die mit einer Inventur vergleichbare Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist zwar rechtlich unverbindlich, wird sich aber direkt oder indirekt auf die Unternehmen im Wärmemarkt auswirken. Daher wird den Marktteilnehmern aus Industrie, Handwerk, Handel und Energieberatung empfohlen, einen prüfenden Blick auf das Planungsverfahren zu werfen. Hilfreiche Hinweise und Tipps zum KWP-Einstieg sind jetzt in einem kompakten Praxisleitfaden mit KWP-Check und anderen Tools zusammengestellt.

Zum kostenfreien Download

Klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045

Kommunale Wärmeplanung (KWP)


Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) unterstützt das gesamtgesellschaftliche Ziel, bundesweit bis zum Jahr 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung und -nutzung zu erreichen. Rechtlich unverbindlich gibt sie dem Stadt-/Gemeinderat einem Fahrplan ähnlich vor, wie die Transformation in den einzelnen Wohn- und Gewerbegebieten umgesetzt werden kann. Heizungshandwerk, Schornsteinfeger, Innungen und Handwerkskammern stehen mit ihrem Know-how konstruktiv und fachkompetent für die Planungsprozesse in Städten und Gemeinden zur Verfügung.

Für weitere Informationen

Ab 1.1.2024: Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Klimafreundlich heizen


Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) erfolgt ab dem 1. Januar 2024 der Umstieg auf klimafreundliche Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien. Den Bürgern stehen je nach Situation und finanziellen Möglichkeiten vielfältige Lösungen zur Verfügung. Staatliche Fördermittel können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) beantragt werden.

Für weitere Informationen

Nachhaltige Heizungs- und Ofentechnik

Individuelle Heizungslösungen


Ein Drittel des deutschen Endenergieverbrauchs entfällt auf Raumwärme und Warmwasserbereitung in Gebäuden. Nicht nur für die Energiewende und den Klimaschutz ist es unerlässlich, den größten Energieverbrauchssektor Deutschlands technisch auf Vordermann zu bringen. Dezentrale, individuelle Heizungslösungen mit erneuerbaren Energien sind effizient, nachhaltig und wirtschaftlich.

Für weitere Informationen

Freie Wärme

Wärmeversorgung ohne Zwangsvorgaben


Die klimaneutrale Transformation der Wärmeerzeugung für Gebäude bedingt bei der Kommunalen Wärmeplanung system- und technologieoffene Lösungen. Zentrale Wärmenetze mit Nah- und Fernwärme sind nämlich nicht automatisch wirtschaftlich und ökologisch. Marktwirtschaftlicher Wettbewerb hilft. Frei wählbare dezentrale Heizungstechniken bieten nachhaltige, verbraucherfreundliche Wärmelösungen für die Bürger.

Für weitere Informationen