Zentrale und dezentrale Wärmesysteme im direkten Vergleich:

Wärmevergleich-Rechner

Zentrale und dezentrale Wärmesysteme im direkten Vergleich

Zentrale Nah- und Fernwärme sind nicht automatisch wirtschaftlich und ökologisch. Deshalb sind pauschale Aussagen zum optimalen Wärmesystem auch nicht sinnvoll und zielführend, wenn es um nachhaltige Wärmeplanung in Kommunen und Wohngebäuden geht. Ein rechnerischer Vergleich mit dezentralen, individuellen Lösungen lohnt sich für Kommunalpolitiker, Heizungsbauer, Schornsteinfeger und Hauseigentümer durchaus! Auch weil Nah- und Fernwärmenetze oft mit monopolistisch geprägten Anschluss-, Benutzungszwängen und Verbrennungsverboten einhergehen, die den Hauseigentümern langfristig die freie Wahl der Heizungstechnik und Energieträger verwehren.
Der Wärmevergleich-Rechner vergleicht die Wärmekosten, den Primärenergiebedarf und die CO2-Emissionen von zentralen Wärmenetzen und dezentralen individuellen Lösungen, unabhängig vom Gebäudetyp. Ob als Ein- oder Mehrfamilienhaus, oder als ganze Siedlung, die Nutzung des Online-Tools der VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V., ist recht einfach. Die Ergebnisse werden tabellarisch und als Diagramme verständlich und anschaulich dargestellt.
Bevor sich Immobilienbesitzer und Bauherren hinsichtlich der Wärmelieferung für viele Jahre binden, sollten sie daher die Systeme eingehend vergleichen und dafür ausgewiesene Fachleute wie etwa Heizungs-/Ofenbauer, Schornsteinfeger oder Energieberater heranziehen. Sie kennen sowohl die unterschiedlichen Heizungssysteme, als auch die örtlichen Begebenheiten aufgrund unterschiedlicher Gebäude und Wohngebiete, und beziehen die individuellen Wünsche sowie finanziellen Möglichkeiten der Hausbesitzer mit ein.

Zum Wärmevergleich-Rechner

Neutrale Berechnung auf Basis wissenschaftlicher Studie

Der Wärmevergleich-Rechner basiert auf den Berechnungen im Rahmen der wissenschaftlichen Studie „Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt“ aus dem Jahr 2016. Die Rechenergebnisse beruhen auf gängigen Berechnungsverfahren, öffentlich zugänglichen und normativen Werten. Die im Online-Rechner hinterlegten Energie- und Betriebskosten wurden mit Werten aus dem Jahr 2019 aktualisiert.

Die Studie wurde 2016 im Auftrag vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH), Institut für Wärme und Oeltechnik e.V. (IWO), Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (depv), Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. (HKI) und Initiative Pro Schornstein e.V. (IPS) erstellt.