Bauherren & Hausbesitzer

Ihre freie Wahl des Heizungssystems ist in Gefahr!

Bereits in über 1.400 deutschen Städten und Gemeinden ist die freie Wahl der Wärmeerzeugung für Bauherren und Hausbesitzer extrem eingeschränkt worden beziehungsweise nicht mehr möglich. Tendenz steigend. Von den Kommunen wurden vornehmlich in Neubaugebieten aber auch bei Modernisierungsprojekten so genannte „Verbrennungsverbote“ für Heizungsanlagen verhängt und entsprechende „Anschlusszwänge“ an Nah- und Fernwärmenetze ausgesprochen. Konkret heißt dies für Bauherren, Hausbesitzer und Bewohner, dass sie die eigene Heizungstechnik und die Energieträger (Öl, Gas, Strom, Holzpellets, Sonnenenergie) nicht mehr wählen dürfen, sondern in den meisten Fällen an langfristige Lieferverträge mit den Energieversorgern gebunden sind.

Nah- und Fernwärme sind nicht automatisch wirtschaftlich und ökologisch. Falls Sie ein zentrales Wärmenetz mit dezentraler, individueller Heizungstechnik für Ihr Haus vergleichen möchten, dann nutzen Sie den kostenfreien Wärmevergleich-Rechner. Das Online-Tool der VdZ liefert Ihnen eine energetische und ökologische Bewertung.

Die finanziellen Vorteile, die hocheffiziente, moderne Heizungstechniken sowie Holzfeuerstätten wie etwa Kachelöfen durch Energieeinsparung und die Wertsteigerung der Gebäude heute bieten, entfallen. Stattdessen sind die Lieferpreise für Wärme aus dem Netz auf lange Sicht vertraglich vorgegeben und zudem müssen die hohen Investitionen der Kommunen bzw. der Kraftwerksbetreiber mitgetragen werden, was bereits in vielen Fällen zu intransparenten und vor allem zu erhöhten Kosten je Kilowattstunde führte. Übrigens: Alternativen und Wechselmöglichkeiten gibt es nach Unterzeichnung des Fernwärmevertrags selten.

Neben den kritisch zu betrachtenden Bezugskosten, verdienen teilweise auch die Kommunen kräftig mit. So fallen vielerorts Kosten für die Verlegung der Leitungen und die entsprechenden Anschlüsse an. Und falls Sie aufgrund von Sanierungsmaßnahmen Ihres Gebäudes die Heizlast senken konnten und dadurch schon einen geringeren Wärmebedarf haben, so kann das Umsteigen auf vermeintlich günstige Fernwärme schnell zur Enttäuschung werden.

Wann droht das Verbrennungsverbot und was können Sie dann tun?

Die Gefahr, dass Verbrennungsverbote und Anschlusszwänge von Kommunen verhängt werden, entsteht vor allem in Verbindung mit neuen oder in der Planung befindlichen Bebauungsplänen, Brennstoffverordnungen, Satzungen, Grundstückskaufverträgen oder Luftreinhalteplänen. Die zentrale Wärmeversorgung wird dann oftmals als Vorwand eingesetzt, um Geld in die klammen Stadtkassen zu spülen. Als Wärmeabnehmer sind Sie dann vertraglich über lange Zeiträume gebunden und damit verpflichtet, die vorgegebenen Wärmepreise zu zahlen. Nah- und Fernwärme sind nur dann "Freie Wärme", wenn sich die Kunden freiwillig für den Anschluss entscheiden dürfen.

Was Sie persönlich im Vorfeld
dagegen tun können

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Gestalten Sie Ihre persönliche Energiewende mit moderner Heizungstechnik

Hocheffiziente Heizungsanlagen wie zum Beispiel die Öl-/Gas-Brennwerttechnik, Wärmepumpen oder Pelletkessel können unter Einbindung erneuerbarer Energien (Sonne, CO2-neutrales Holz, synthetische biogene Brennstoffe) spürbar und vor allem nachhaltig Energiekosten und CO2-Aufkommen reduzieren. Zudem behalten Sie als Hausbesitzer beim Einkauf von Energie die Übersicht und ein hohes Maß an Flexibilität. Durch den Einsatz moderner Heizungstechnik und Holzfeuerstätten wie etwa Kachelöfen erhalten Sie nicht nur den Wert Ihres Hauses, sondern Sie steigern ihn auch. Aufgrund der hohen Wirkungsgrade und Effizienz neuerer Heizungssysteme leisten Sie durch die Verringerung des CO2-Ausstoßes auch noch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Wenn Sie dazu Fragen haben oder Informationen wünschen, wenden Sie sich an Ihren SHK-Fachhandwerker oder Schornsteinfeger.

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