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Ausgabe: April 2017

Die Themen im Überblick:

01. Wir haben die Lösungen

Weltleitmesse ISH 2017, Foto: Messe Frankfurt
Manfred Greis, BDH-Präsident. Foto: BDH
Friedrich Budde, Präsident ZVSHK, Foto: ZVSHK

Die ISH, Weltleitmesse für den Verbund von Wasser und Energie, bewies einmal mehr ihre zukunftsweisende Bedeutung für Besucher und Aussteller. 2.482 Aussteller aus 61 Ländern, stellten in Frankfurt am Main erstmals auf einer Fläche von 260.000 Quadratmetern ihre Weltneuheiten vor. Vom 14. bis zum 18. März 2017 kamen 200.114 Besucher (2015: 196.777) auf das Frankfurter Messegelände, um sich über zahlreiche Innovationen und neueste Trends zu informieren.

Unter dem Motto „ISH Energy: Wir haben die Lösungen“ zeigte die deutsche Heizungsindustrie auf der ISH 2017 Lösungen für die Herausforderungen, die sich aus dem Klima- und Ressourcenschutz ergeben. Bis 2050 sollen CO2-Emissionen in den Bereichen Mobilität, Industrie und Gebäude massiv reduziert werden. Für den Gebäudebestand gilt eine Maßgabe von minus 85 Prozent.

Im Wärmemarkt liegen die höchsten Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale aller Verbrauchssektoren. Auf den größten Energieverbrauchssektor Deutschlands entfallen über 50 Prozent des Endenergieverbrauchs des Landes. Allein über die anlagentechnische Modernisierung der rund 14 Mio. veralteten Heizungsanlagen könnte der Energieverbrauch Deutschlands nahezu halbiert werden. Dies entspräche gut 15 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs. Gleichzeitig ergeben sich hohe CO2-Minderungspotenziale.

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH) organisierten deutschen Unternehmen setzen auf die Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien. Hinzu kommt die Notwendigkeit eines breiten Mix aus Energieträgern und Technologien, um die ambitionierten Ziele zu erreichen. Einen grundlegend marktwirtschaftlichen Ansatz an Stelle von ordnungsrechtlichen Zwängen sieht der BDH als notwendig an, den Klima- und Ressourcenschutz voranzutreiben.

Die Sprecher aus dem Trägerkreis der Messe zeigten sich mit dem Veranstaltungsverlauf sehr zufrieden. Manfred Greis, Präsident BDH sowie Mitglied des Vorstandes des FGK, Sprecher ISH Energy: „Die ISH Energy 2017 hat die Erwartungen übertroffen und ihren Status als Weltleitmesse für Effizienz und erneuerbare Energien untermauert. Die deutsche Heizungsindustrie stellte erneut ihre Innovationskraft unter Beweis und präsentierte überzeugende Lösungen, die einen zentralen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten werden.

Dazu zählen neben hocheffizienter Brennwerttechnik mit Solarthermie auch strombasierte Systeme, zum Beispiel Wärmepumpen als hybride Systeme. Hinzu kommen stationäre Brennstoffzellengeräte und digitale Anwendungen.“ 

Friedrich Budde, Präsident Zentralverband Sanität Heizung Klima e. V. (ZVSHK), Sprecher für das Handwerk: „Das war eine eindrucksvolle Weltleitmesse unserer Branche. Die ISH 2017 hat zahlreiche Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit präsentiert: aus Sicht des Handwerks vor allem für das Gelingen der Wärmewende und den altersgerechten Badumbau. Als Vertreter der größten nationalen Besuchergruppe, dem Fachhandwerk, freuen wir uns über einen fulminanten Besucherandrang auf unserer Handwerkerlounge. Ziel unserer Arbeit ist immer der wirtschaftliche Erfolg unserer Betriebe. Dafür haben die Aussteller und wir als Verbandsorganisation auf der ISH 2017 viel getan!“

Die nächste ISH findet vom 12. bis 16. März 2019 in Frankfurt am Main statt.

02. Weitere Anreize für Wärmewende schaffen

Weltleitmesse ISH 2017. Foto: Messe Frankfurt
Andreas Lücke, BDH-Hauptgeschäftsführer. Foto: Allianz Freie Wärme

2016 erwirtschaftete die deutsche Heizungsindustrie weltweit einen Umsatz von 13,9 Mrd. Euro. Dies entspricht in den vergangenen zehn Jahren einer Steigerung um rund 30 %. Wie der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH) auf der ISH weiter bekannt gab, werden etwa 60 % des Umsatzes im Ausland erarbeitet.

Mit insgesamt 693.500 verkauften Wärmerzeugern im vergangenen Jahr ist der deutsche Heizungsmarkt allerdings leicht rückläufig (- 2 %). Zuwächse waren zu verzeichnen bei der Gas-Brennwerttechnik (+ 4 %, 456.500 Stück) und bei der Öl-Brennwerttechnik (+ 12 %, 67.000 Stück). Ein spürbares Plus gibt es aufgrund verbesserter Förderkonditionen auch bei Wärmepumpen zu verzeichnen. Hier stieg der Abverkauf um 17 % (66.500 Stück). Im Marktsegment Biomassekessel wurden stattdessen 4 % (28.500 Stück) weniger verkauft als im Vorjahr. Ebenso rückläufig waren die Thermischen Solaranlagen mit - 8 % (743.500 qm).

Für Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, ist eine attraktive steuerliche Abschreibungsmöglichkeit der Heizungssanierung nach wie vor ein zielführender Anreiz für Immobilienbesitzer. „Die steuerlichen Mindereinnahmen würden durch Multiplikatoreffekte und die hohe heimische Wertschöpfung der Heizungsindustrie mehr als ausgeglichen“, sagt er. Zwar sei die Aufstockung des Gebäudesanierungs- und Marktanreizprogramms durch die Bundesregierung ein richtiger Schritt gewesen, es reiche aber nicht aus, so Lücke: „Für schnelleren Austausch und effektiven Klimaschutz, müssen Anreize geschaffen werden, die das vorhandene private Kapital mobilisieren.“ Nach Berechnungen des Verbands könnten hybride Systeme zum Beispiel bestehend aus kleinen Wärmepumpen und Brennwertkesseln helfen, die Klimaschutzziele zu erreichen.

03. Heizungsindustrie für technologieoffene Sektorkopplung im Wärmemarkt

Infografik BDH
Infografik BDH

Wo andere Sektoren noch über technische Lösungen nachdenken, bieten die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH) organisierten Unternehmen bereits marktfähige Lösungen. Denn hybride Systeme, Wärmepumpen und digitale Steuerungen machen heute bereits möglich, was die Politik für die Zukunft fordert: Die Kopplung von Strom- und Wärmesektor.

Dazu skizziert das Grünbuch Energieeffizienz eine Strategie, die allein auf strombasierte Systeme setzt. Selbst bei massivem Ausbau von Wind- und PV-Peak-Kapazitäten würde dies jedoch zu massiven Versorgungslücken führen. Denn extrem hohen Nachfragespitzen stünde an Tagen der kalten, dunklen Flaute kein oder nur ein unzureichendes Angebot an Erneuerbare-Energien-Strom gegenüber.

Deshalb setzt der BDH auch in Zukunft auf einen breiten Energiemix. Die notwendige Technik dafür ist vorhanden: Hybride Systeme und Wärmepumpen könnten – insbesondere in den Monaten der Übergangszeit – steigende Mengen von Erneuerbare-Energien-Strom nutzen. Als Back-up für Nachfragespitzen und für die kalten, dunklen Monate von November bis Februar brauchen wir weiterhin Brennwertgeräte auf Erdgasbasis. Voraussetzung für diesen Umbau ist die digitale Verknüpfung der heiztechnischen Komponenten untereinander und mit dem Stromnetz.

 

Für weitere Informationen Deutsches Wärmejournal Sonderausgabe ISH Energy

04. Neue Broschüre: „Kein Neubau ohne Schornstein“

Broschüre "Kein Neubau ohne Schornstein"
Burkard Kehm, Vorsitzender Initiative Pro Schornstein. Foto: Allianz Freie Wärme

Warum es mit Blick in die Zukunft Sinn macht, einen Schornstein von Beginn an mit einzuplanen, welche Optionen es hierfür gibt, und was man dabei beachten sollte, dies zeigt eine neue Broschüre des BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie), des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) und der IPS (Initiative Pro Schornstein). „Letztlich leistet beispielsweise ein keramischer Schornstein ein Höchstmaß an Flexibilität und Unabhängigkeit bei der Wärmerzeugung“, sagt IPS-Vorsitzender Burkard Kehm. Die Broschüre kann unter www.proschornstein.de oder bei den vorweg genannten Verbänden heruntergeladen werden.

Moderne Holzfeuerstätten tragen nicht nur zu Gemütlichkeit und Wohlbefinden im Wohnraum bei. Sie sind zudem eine ästhetische und energetische Aufwertung für moderne Wohnimmobilien. Darüber hinaus leisten industriell gefertigte Einzelöfen, Heizkamine oder individuell angefertigte Heizgeräte wie z. B. Kachelöfen einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur effizienten Beheizung von Gebäuden. Beispielsweise als Hybridlösung in Kombination mit Brennwertgeräten oder einer Wärmepumpe.

Gemäß einer Umfrage aus 2013 wünschen sich 72 % der Bauherren eine Holzfeuerstätte im eigenen Haus. Sie sind beliebt – fast jeder achte Bundesbürger heizt damit. Dennoch werden viele neue Häuser ohne einen Schornstein errichtet, um in geringem Umfang Investitionskosten einzusparen. Allerdings bleiben dabei die Betriebs- und Energiekosten des Hauses über den gesamten Lebenszyklus ebenso unbeachtet, wie auch der Wert der Immobilie bei einem möglichen späteren Verkauf.

Für weitere Informationen: www.proschornstein.de 

05. "Ofenflamme 2017" – ZVSHK prämiert Ofenbauer

Tim Froitzheim (ZVSHK) mit den Gewinnern Ofenflamme 2017. Foto: ZVSHK
Baobab-Baum von Rainer Niermann

Fast 170 Ofenbauer aus sieben europäischen Ländern beteiligten sich am Wettbewerb für individuell gefertigte Feuerstätten des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Die Verleihung der „Ofenflamme 2017“ erfolgte im Rahmen der Sonderschau Ofenforum, die auf der Weltleitmesse für Heizungstechnik ISH den Brennstoff Holz ins Blickfeld der Branchenöffentlichkeit rücken soll.

„Mit unserem Design-Preis wollen wir zeigen, welche herausragenden handwerklichen Leistungen im Gewerk der Ofen- und Kaminbauer erbracht werden“, sagte ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Müller anlässlich der Preisverleihung an fünf Gewinner. „Es ist das handwerkliche Geschick, die Kreativität und ein besonderes Gespür für Formen und Farben, die die Projekte unserer fünf Preisträger auszeichnen.“

Jeder Gewinner erhielt neben dem aus Ofenkeramik erstellten symbolischen Preis der „Ofenflamme“ ein Preisgeld von 800 €. Die Auslobung erfolgte zum zweiten Mal und ist ein Gemeinschaftsprojekt des ZVSHK mit der Zeitschrift „Kamine & Kachelöfen“.

Der Wettbewerb wird unterstützt von der Vereinigung europäischer Kachelofenbauerverbände (VEUKO) sowie den Medienpartnern K&L-Magazin und dem Magazin „Kachelofen & Kamin - Die Rote“.


Die Gewinner:


Stefan Ernst aus Metzingen überzeugte die Jury mit seiner modernen Kaminanlage in Betonoptik, die in einem avantgardistischen Neubau in Metzingen am Fuße der Schwäbischen Alb in Hanglage errichtet wurde. Die Anlage zeichnet sich aus durch einen bodentiefe Feuerraum sowie das Zusammenspiel von Fenstern und kubischem Baustil.

Andreas Neuer aus Lüdinghausen gewinnt die „Ofenflamme“ mit seinem in weißen Ofenkacheln gehüllten Kamin in einer denkmalgeschützten Jungendstilvilla. Trotz Auflagen des Denkmalschutzamtes konnte eine Anlage eingebaut werden, die sowohl optisch als auch von der Heizleistung überzeugt. Der Tunnel-Kamin hat eine Feuerraumöffnung zum Treppenhaus und eine zum Wohnraum. Beide Seiten sind mit ihrer Form-, Farb- und Materialauswahl perfekt an den Wohnraum angepasst und verleihen den Räumen die Eleganz, die man von dieser Architektur erwartet.

Rainer Niermann
aus Seelze folgte dem Motto: „Wer nicht wagt der nicht gewinnt“. Er kombinierte die Feuerstätte mit einem aus Lehm modellierten Baobab-Baum in mitten des Wohnraums, dessen Äste optisch die Decke tragen. Seine Kunden wünschten sich einen Baum und eine Feuerstätte im Wohnraum. Rainer Niermann und sein Team realisierten beides auf einen Streich und so heizt der Grundofen in Gestalt eines Baumes heute fast das gesamte Erdgeschoss.

Der Österreicher Günther Seyrlehner gewinnt die „Ofenflamme“ mit einem Kachelofen, der Tradition und modernes Design verbindet. Der in klassisch grünen Ofenkacheln verkleidete Grundofen steht unterhalb einer offenen Treppe. Die Form des Ofens ist gerade, schlicht, modern. Die Reinigungsöffnungen und der Schornsteinanschluss sind unsichtbar verbaut. Der gerade Kachelofen im traditionell grünen Kleid ist der Blickfang in einem modernen Umfeld.

Christian Manser,
ein Ofenbauer aus der Schweiz, erhielt die „Ofenflamme“ für seinen Speicherofen im Stahl-Designkleid. Die Anlage schmiegt sich elegant in den Wohnraum. Sie ist ein Hingucker ohne aufdringlich zu wirken oder der Aussicht des Wohn-Essbereichs die Show zu stehlen, wie die Jury befand. Details, wie die Holzliege unter der Sitzbank, die rahmenlose Feuertüre und das seitlich angebrachte Original Gusstürchen der Großmutter der Bauherren runden die Anlage ab.

Für weitere Informationen: Ofenflamme 2017

06. Bundeskartellamt: Verfahren gegen Fernwärmeversorger abgeschlossen

Foto: Bundeskartellamt
Andreas Mundt, Präsident Bundeskartellamt. Foto: Bundeskartellamt

Das Bundeskartellamt hat seine Preismissbrauchsverfahren gegen Fernwärmeversorger abgeschlossen. Hinsichtlich einer Reihe von Fernwärmeversorgungsgebieten haben die Versorger aufgrund der Bedenken des Bundeskartellamtes bezüglich missbräuchlicher Preisüberhöhungen in den Jahren 2010 bis 2012 Zusagen abgegeben. Die betroffenen Kunden profitieren durch Rückerstattungen oder künftige Preissenkungen in einem Volumen von insgesamt rund 55 Mio. Euro.

Das Bundeskartellamt hatte im März 2013 gegen sieben Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen Verfahren eingeleitet (vgl. Pressemitteilung vom 7. März 2013). Nachdem die ersten beiden Verfahren im Jahr 2015 beendet wurden, konnten nun die verbliebenen Verfahren abgeschlossen werden. Bei einigen Fernwärmeversorgungsgebieten ließ sich der Verdacht der Preisüberhöhung nicht erhärten.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Für die betroffenen Verbraucher ist die Entlastung im Umfang von rund 55 Mio. Euro eine gute Nachricht. Der Nachweis eines im kartellrechtlichen Sinne missbräuchlich überhöhten Preises ist im Fernwärmebereich ausgesprochen schwierig. Gleichzeitig ist der Verbraucher hier allerdings in besonderem Maße schutzbedürftig. Er hat in der Regel keine Wechselmöglichkeiten zu einem anderen Fernwärmeversorger. Selbst die Umstellung auf eine andere Heizenergieform ist – wenn überhaupt – nur in längeren zeitlichen Abständen und nicht ohne größeren finanziellen Aufwand möglich.“

Die Zusagenentscheidungen vom 13. Februar 2017 umfassen die folgenden Fernwärmenetze von

innogy SE (als Rechtsnachfolgerin der RWE Energiedienstleistungen GmbH):
Fernwärmenetze Bensberg-Refrath, Dortmund-Schüren, Dortmund-Kirchlinde, Elmshorn, Hanhoopsfeld, Hochdahl, Langen-Oberlinden, Leverkusen-Steinbüchel, Mainz-Rodelberg, Marmstorf, Monheim, Moers-Kapellen, Rahlstedt-Meiendorferstr., Rahlstedt-Ost, Schwalbach-Limes, Unna-Königsborn, Wuppertal-Hilgershöhe,

Bitterfelder Fernwärme GmbH:
Fernwärmenetze BBS, Braustraße und Fläminger Ufer in Bitterfeld,

Danpower Energie Service GmbH:
Fernwärmenetze München-Olympiazentrum und Puchheim-Planie,

EKT Energie- und Kommunal-Technologie GmbH:
Fernwärmenetz Großenhain-Kupferberg,

Wärmeversorgung Wolgast GmbH:
Fernwärmenetz Wolgast.

Zur Pressemitteilung des Bundeskartellamts

07. Fernwärme ist nicht massentauglich – Aktuelle Fälle

Fernwärmeleitungen, Foto: Allianz Freie Wärme

Nah- und Fernwärme können passende Lösungen für die Wärmeversorgung sein. In vielen Fällen aber führen monopolisierte Wärmenetze mit Anschluss- und Benutzungszwängen zu mangelhafter Transparenz und zu hohen Wärmekosten. Aktuelle Beispiele – für Sie gefunden...

Lausitzer Rundschau:
Machtwort zum Fernwärme-Anschlusszwang vertagt

Senftenberg. Bürger laufen Sturm gegen die Satzung. Stadtverordnete treten geschlossen den Rückzug an. Papier ist damit nicht vom Tisch.
zum Artikel

Leonberger Kreiszeitung:
Böblingen: Zwist mit den Stadtwerken
Fernwärme: der Protest wächst

Böblingen. Die Interessengemeinschaft Fernwärme (IGF) in Böblingen lässt nicht locker: „Wir werden zu der Beschwerde, die beim Kartellamt liegt, noch eine weitere einreichen“, erklärt Peter Aue, ein Sprecher der Bürger, die gegen zwei Preiserhöhungen der Stadtwerke protestieren.
zum Artikel

RP Online:
Mietern droht erneut Heizungssperre
Moers. Weil der Hauseigentümer Schulden bei der Fernwärme Niederrhein haben soll, hat das Unternehmen Mietern das Abstellen der Heizung angekündigt. Schon im Herbst 2016 standen die Leute unverschuldet ohne Heizung da.
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Kölner Stadt-Anzeiger:
Intransparenz: Brühler Stadtwerke geben keinen Einblick für Fernwärme
Brühl-Badorf. Auf dem Pehler Feldchen in Badorf wird schon gearbeitet. Hier soll ein kleines Neubaugebiet entstehen. Helmut Schmitz möchte dort seinen Alterssitz beziehen. Von den Plänen des Bauunternehmens ist der 73-Jährige überzeugt. Er hat bereits ein Auge auf eine konkrete Wohnung geworfen. Aber er ärgert sich über die Stadtwerke Brühl.
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op-online.de:
Satzungsänderung geplant
Für und Wider eines Anschlusszwangs bei der Fernwärme

Dietzenbach - Den Stadtverordneten liegt zur kommenden Sitzung am Freitag, 24. März, ein Bericht vom Fachbereich Bau- und Immobilienmanagement vor, der die Möglichkeiten und Risiken einer Fernwärmesatzungsänderung aufschlüsselt. Der Interessengemeinschaft Energie gefällt das Geschriebene nicht. Sie fühlt sich vom Magistrat allein gelassen.
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Westdeutsche Zeitung:
Fernwärme-Anbieter hat zu viel kassiert
Das Kartellamt ging dem Verdacht überhöhter Preise nach. Der Versorger muss nun Geld zurückzahlen.
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08. Aktuelle Verbote

Verbrennungsverbote

Zur Zeit gibt es in deutschen Städten und Kommunen über 1.200 Verbrennungsverbote und Anschlusszwänge. Wenn Sie sich gegen Verbrennungsverbote, Anschluss- sowie Benutzungszwänge rechtzeitig wehren möchten, so finden Sie hier im Internet entsprechende Tipps und Hinweise worauf Sie zum Beispiel ganz besonders achten müssen.

Fallen Ihnen Planungsvorhaben zu Verbrennungsverboten und Anschlusszwängen auf, dann schreiben Sie uns gerne unter Nutzung des Meldeformulars im Freie Wärme-Radar. Die Anmeldung ist ganz einfach. Wir nehmen dann mit Ihnen Kontakt auf.

09. Termine

Termine

Berliner Energietage
3. bis 5. Mai 2017, Berlin
www.energietage.de

27. Symposium Thermische Solarenergie
10. bis 12. Mai 2017, Bad Staffelstein
www.solarthermie-symposium.de


SHK Essen 2018

6. bis 9. März 2018, Essen
www.shkessen.de/branchentreff/


ifh INTHERM
10. bis 13. April 2018, Nürnberg
www.ifh-intherm.de