Freie Wärme Aktiv

Freie Wärme Newsletter
Ausgabe: Dezember 2013

Die Themen im Überblick:

01. Freie Wärme wünscht Ihnen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr

Freie Wärme wünscht frohe Festtage

Liebe Leserinnen und Leser, 2013 war für die deutsche Wärmebranche wieder ein ereignisreiches Jahr. Erfolgreiche Messen wie etwa die Weltleitmesse ISH in Frankfurt zeigten eindrucksvoll konkrete und innovative technische Möglichkeiten auf, mit denen die energetische Gebäudesanierung voran kommen könnte. Nach einer mit Spannung erwarteten Bundestagswahl im September wurden in Deutschland die politischen Weichen neu gestellt. Aus Sicht unserer Branchen enthalten die Formulierungen im Koalitionsvertrag positive Aspekte, andere Punkte wiederum sind nicht zielführend genug. Lesen Sie hierzu auch unseren Bericht in diesem Newsletter.

Unabhängig davon stellen wir fest, dass es für die Allianz Freie Wärme in Sachen individuellem Heizen nach wie vor noch sehr viel Aufklärungs- und Informationsarbeit zu leisten gibt. Vor allem wenn es darum geht, langfristig wirksame Fehlentscheidungen für Hausbesitzer, Handwerker, Schornsteinfeger und Planer und die Kommunen künftig zu vermeiden. Viele Nah- und Fernwärmebeispiele zeigen (Sondernewsletter „Teuerste Nahwärme Deutschlands?“), dass den Entscheidern nicht die volle Tragweite ihrer Fehlplanungen bei der Konzeption von Nah- und Fernwärmekonzepten bewusst ist. Unvorhergesehene und erhöhte Kosten für alle Beteiligten sind die Folge. Dabei bieten moderne Heizungstechniken, Kachel- und Kaminöfen echte Alternativen.

Als Allianz Freie Wärme bleiben wir an diesen Themen dran und halten Sie weiter auf dem Laufenden. Falls Ihnen Verbrennungsverbote und Anschlusszwänge in der Planung auffallen, dann schreiben Sie uns gerne unter hilfe(at)freie-waerme(dot)de.

Einstweilen wünschen wir Ihnen frohe und erholsame Festtage
sowie einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr.

Ihr Team
Allianz Freie Wärme

02. Heizungsindustrie zum Koalitionsvertrag: Energiewende im Wärmemarkt abgesagt?

Unterzeichnung Koalitionsvertrag
Foto: Bundesregierung/Bergmann

Vor einigen Tagen wurde der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD unterzeichnet. Die Einschätzung der Heizungsindustrie dazu fällt zwiegespalten aus. „Die große Koalition scheint die Energiewende im Wärmemarkt noch weniger konsequent umsetzen zu wollen als Schwarz-Gelb“, so Manfred Greis, Präsident des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH). „Steueranreize für Effizienzinvestitionen in letzter Sekunde im Vertrag zu eliminieren ist völlig unverständlich, zumal CDU/CSU sowie weite Teile der SPD diese im Sinne der Energiewende im Wärmemarkt unbedingt wollten.“

Jahrelang kämpften Energie- und Umweltpolitiker partei- und fraktionsübergreifend für die Steueranreize. Es sollte endlich eine deutliche Beschleunigung des schleppenden Modernisierungstempos im Wärmemarkt erreicht werden. Auch Maßnahmen an der Gebäudehülle und deren steuerliche Förderung gehörten zur Zielsetzung. Selbst Bundeskanzlerin Merkel warb in den vergangenen Monaten wiederholt für Steueranreize, die sie völlig zu Recht als finanziell selbsttragende Maßnahme bezeichnete.

„Neben dem Manko der fehlenden Steueranreize gibt es allerdings auch positive Aspekte für den Wärmemarkt im Koalitionsvertrag“, so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. „Insbesondere den geplanten Verzicht auf Ordnungsrecht für den Gebäudebestand sehen wir als zielführend an. Als marktwirtschaftlich orientierte Politik pro Wärmemarkt sehen wir außerdem die Aufstockung bzw. Vereinfachung des KfW-Programms sowie die Synchronisation von EnEV und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.“

Der Koalitionsvertrag sieht zudem einen nationalen Aktionsplan Energieeffizienz vor. Manfred Greis: „Wir werden in dem hier geplanten Dialog zwischen Politik und Wirtschaft konkrete Vorstellungen über Strategien zur Erschließung der Potenziale im Wärmemarkt einbringen. Immerhin entfallen auf den größten Energieverbrauchssektor Deutschlands 40 Prozent des Endenergieverbrauchs. Entsprechend hohe Priorität muss auf den Wärmemarkt gelegt werden.“ Der BDH setzt dabei auf die Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien. „Unsere Industrie verfügt für jede Energieart im Wärmemarkt über eine optimale Lösung, diese Doppelstrategie konsequent umzusetzen“, ergänzt Greis.

03. Fachverband SHK NRW und BDH informieren über Risiken und Mehrkosten bei der Fernwärme

Pressekonferenz Fachverband

Da Nah- und Fernwärmenetze für Entscheider in der Politik aber vor allem auch für die Verbraucher und das Handwerk mit hohen finanziellen Risiken bzw. Folgen verbunden sind, haben der Fachverband SHK in Nordrhein-Westfalen und der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) ein Positionspapier sowie einen Info-Flyer für Verbraucher veröffentlicht. In beiden Dokumenten werden die Probleme und Risiken von zentralen Wärmesystemen detailliert aufgezeigt. Denn Nah- und Fernwärmenetze sind in den meisten Fällen von der öffentlichen Hand subventionierte, letztlich oft mit Problemen behaftete Projekte, weil die Wärme meist über Kilometer lange Rohrleitungen transportiert werden muss und dadurch Verluste entstehen. Des weiteren trägt die kontinuierliche Zulieferung mit warmem Trinkwasser im Sommer bei Volllastbetrieb ebenso nicht gerade zur Wirtschaftlichkeit solcher Wärmesysteme bei.

Aktueller Hintergrund dieser im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorgestellten Initiative ist, dass bei der Energiewende – einhergehend mit der Fokussierung auf die Stromerzeugung – nach Aussagen von Politikern und Versorgungsunternehmen verstärkt Gas- und Dampfkraftwerke (GuD) eingesetzt werden sollen. So investierte beispielsweise die nordrheinwestfälische Landesregierung 150 Mio. Euro für ein Fernwärmenetz in Köln-Niehl, was einer extremen Wettbewerbsverzerrung gegenüber hocheffizienten, individuellen Heizungssystemen gleich kommt. Zusätzlich ist die Wirtschaftlichkeit solcher GuD höchst umstritten. Der Wirkungsgrad liegt zwischen 60 und 81 Prozent, wobei dann die im Rahmen der Stromerzeugung entstehende Wärme vollständig genutzt werden muss. Um GuD wirtschaftlich zu betreiben, sind jährlich mindestens 7.500 Betriebsstunden zu erreichen. Und dies unabhängig von den Temperaturschwankungen der Jahreszeiten.

Die potenziellen Hauptabnehmer der Fernwärme sind Bewohner von schlecht gedämmten Wohnungen und Häusern mit einem hohen Wärmebedarf. Dabei handelt es sich um Bestandshäuser, die nicht der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen, also weit über 90 % des deutschen Gebäudebestands. Obwohl zunehmend energetisch sanierte Gebäude und neu erbaute Niedrigenergiehäuser zur Auslastung und Rentabilität nicht beitragen, werden von den Kommunen Verbrennungsverbote bzw. Anschluss-/Nutzungszwänge verhängt. „Mit hocheffizienter Heizungstechnik sowie modernen Kachel- und Kaminöfen unter Nutzung erneuerbarer Energien verfügen wir über frei wählbare wirtschaftliche Systeme, die bei den Verbrauchern akzeptiert sind“, sagt Frederic Leers, Pressesprecher beim BDH in Köln. „Wird aber der Wettbewerb im Wärmemarkt zusätzlich durch staatliche Subventionierung der Fernwärme aus GuD ausgehebelt, kommt es zur Gefährdung tausender Arbeitsplätze im Heizungshandwerk und in der Heizungsindustrie. Vertriebswege werden ohne Not gestört oder zerstört, mit erheblichen Konsequenzen nicht nur für den Arbeitsmarkt, sondern auch für Effizienzinvestitionen in veraltete Heizungsanlagen“, so Leers.

Download Positionspapier „Fernwärme aus Kraftwerken in NRW im freien Wettbewerb des Wärmemarktes“

Download Info-Flyer für Verbraucher: „Fernwärme – Welche Heizung ist die richtige für uns?“

04. Kommunikation um „Freie Wärme“ findet Gehör

Freie Wärme Sondernewsletter

Rund zweieinhalb Monate nach dem offiziellen Start der Info-Kampagne „Freie Wärme“ zeigt die bisherige Berichterstattung, dass die Themen rund um „Verbrennungsverbote/Anschlusszwänge“ und zu den Vorteilen moderner Heizungstechnik und Kachel-/Kaminöfen in der Fachwelt sowie bei Verbrauchern gut ankommen. Dafür sprechen die zahlreichen Berichte und Veröffentlichungen in Fachmagazinen, Tages- und Wochenmedien sowie im Internet.

Die extremen finanziellen Risiken und Langzeitfolgen durch unwirtschaftliche und fehlgeplante Nah- und Fernwärmenetze für Kommunen, Verbraucher, Handwerker, Schornsteinfeger und Planer etc., werden in vielen Artikeln ausführlich erklärt. „Es gibt noch einen hohen Informations- und Aufklärungsbedarf in Sachen Verbrennungsverbote, Anschluss- und Benutzungszwänge. Wir wollen vor allem Endverbraucher über die Vorteile moderner Heizungstechnik informieren“, sagt Frederic Leers, Pressesprecher beim Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH). Deshalb wird es auch in 2014 bundesweite Medienarbeit sowie Fach- und regionale Projektinformationen über den Newsletter „Freie Wärme aktiv“ (mit rund 35.000 Abonnenten) und den Internetsender „energiefernsehen“ (mit durchschnittlich 40.000 Visits pro Sendung) geben.

Wenn Sie sich an unseren Aktionen beteiligen möchten, dann schreiben Sie uns gerne unter presse(at)freie-waerme(dot)de. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften.

Berichte zur Infokampagne Freie Wärme im Internet:
Baulinks.de
Gebäude-Energieberater
IKZ.de
sbz-online.de
TGA Fachplaner

05. „Teuerste Nahwärme Deutschlands?“ – TV-Beitrag des SWR

„Teuerste Nahwärme Deutschlands?“

In unserem kürzlich veröffentlichten Sondernewsletter „Teuerste Nahwärme Deutschlands?“ haben wir das in die Kritik geratene Nahwärmeprojekt in Neckargemünd bei Heidelberg (Baden-Württemberg) vorgestellt. Der SWR hat hierzu bereits am 05.11.2013 unter dem Titel „Der Öko-Gau in Neckargemünd“ einen interessanten TV-Bericht ausgestrahlt, der die Situation vor Ort aus Sicht betroffener Familien, der Stadt und der Stadtwerke näher beleuchtet. Hier geht es zur Mediathek und zum TV-Beitrag des SWR.

06. Aktuelle Verbrennungsverbote und Anschlusszwänge

Verbrennungsverbote und Anschlusszwänge

Zur Zeit gibt es in über 1.000 deutschen Städten und Kommunen Verbrennungsverbote und Anschlusszwänge. Beachten Sie hierzu auch die entsprechenden Karten auf unserer Website (Verbrennungsverbote, Anschlusszwänge).

Wenn Sie sich rechtzeitig gegen Verbrennungsverbote, Anschluss- sowie Benutzungszwänge wehren möchten, so finden Sie hier im Internet entsprechende Tipps und Hinweise worauf Sie zum Beispiel ganz besonders achten müssen.

Fallen Ihnen Planungsvorhaben zu Verbrennungsverboten und Anschlusszwängen auf, dann schreiben Sie uns gerne unter hilfe(at)freie-waerme(dot)de. Wir nehmen dann mit Ihnen Kontakt auf.

07. Moderne Heizungskonzepte: Den Schornstein unbedingt einplanen!

Wer heute ein Haus baut, muss sich genau überlegen, wie das Energiekonzept seines Hauses aussehen soll. Dabei müssen staatliche Vorgaben, mögliche Förderungen und die eigenen Bedürfnisse in Einklang gebracht werden. Es ist sicher, dass ein Wärmekonzept mit Zukunft regenerative Energieformen integrieren und den Gesamtbedarf auf ein Minimum reduzieren muss – und dies zu bezahlbaren Bedingungen. Ein Schornstein sollte deshalb unbedingt mit eingeplant werden.

Im energiefernsehen rät Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, Honorarprofessor für Versorgungs- und Umwelttechnik, Bauherren und Hausbesitzern, bei der energetischen Gesamtkonzeption primär in die berechenbarste Sache, die Sonnenenergie, zu investieren. Doch nicht zu 100 Prozent, da die Einspareffekte wegen der abnehmenden Grenznutzen und sehr großen Kollektorflächen immer geringer werden. 60 bis 70 Prozent solare Abdeckung sind seiner Meinung nach optimal. Die ergänzende Restwärme kann nämlich in den kalten Wintertagen sehr gut mit einer eigenen, kleinen Heizanlage produziert werden. Sehr umweltfreundlich bieten sich hier CO2-neutral Heizanlagen auf Biomassebasis, zum Beispiel Holzpellets oder Scheitholz, an. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der heimische Brennstoff Holz ist aus der Region, überall verfügbar und im Vergleich zu den üblichen Brennstoffen kostengünstig. „Nicht zu unterschätzen ist natürlich auch der emotionale Effekt. Es gibt kaum eine Wärmequelle, die attraktiver und unterhaltsamer ist, als ein Ofen, in dem man das Feuer sieht und knistern hört“, so Dipl.-Ing. Wolfgang Wegener, Geschäftsführer der Initiative Pro Schornstein e.V. – kurz IPS. „Außerdem verfügt man zusätzlich über eine Notheizung, die auch dann das Haus erwärmt, wenn der Strom mal ausfallen sollte.“

Sehr wichtig bei all diesen Überlegungen ist ein geeigneter Schornstein, der als Multitalent viele Funktionen in sich vereint, denn er ist bei der langfristigen Nutzungsplanung eines Gebäudes Ausdruck von Zukunft und Weitsicht. „Wir sprechen mittlerweile vom so genannten 3-Nutzen-Schornstein“, sagt Wolfgang Wegener. Demnach bietet der Schornstein erstens ganz klassisch eine Abgasführung für alle möglichen energetischen Heizungskonzeptionen, z. B. Holz, Pellets, Öl oder Gas. Hierzu weist der Schornstein zwei Züge mit keramischen Innenrohren auf, an die verschiedene Heizsysteme angeschlossen werden können. Zusätzlich bringen aus Leichtbeton gefertigte Mantelsteine den Vorteil, dass sie neben den zwei universell einsetzbaren und besonders langlebigen keramischen Innenrohren einen Zusatzkanal besitzen, den Installationskanal. Dieser kann zur raumluftunabhängigen Zufuhr der Verbrennungsluft, als Abluftschacht für diverse Aggregate des Hauses oder als Installationsschacht für solare Heizleitungen, Kabel u. ä. genutzt werden. „So bildet der gute alte Schornstein mit seinen vielfältigen Belegungsmöglichkeiten die vertikale Ader eines modernen Heizkonzeptes, der in keinem Huas fehlen darf. „Denn nur ein Haus mit Schornstein steht für zukunftsfähige, umweltfreundliche Heizkonzepte mit hohem Wohnbehagen“, so Wegener.

Weitere Details zu den vielen Vorteilen und zur Funktionsweise von Schornsteinen finden sich in der IPS-Broschüre
„Schornsteintechnik und die Verantwortung des Planers“ oder auf den Seiten der IPS unter www.proschornstein.de.

4. Mitteleuropäische Biomassekonferenz (CEBC)

Mitteleuropäische Biomassekonferenz 2014

Vom 15. bis 18. Januar 2014 dreht sich in Graz alles um das Thema Bioenergie. Noch nie zuvor wurden so viele Expertenvorträge und parallele Events von den Veranstaltern – Österreichischer Biomasse-Verband, Landwirtschaftskammer Steiermark, Bioenergy 2020+ und Klima- und Energiefonds – organisiert: Eine Plenarsitzung mit Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft; 122 Vorträge in 15 thematisch gegliederten Blöcken sowie sechs Exkursionen; Themenfachtage über Pellets und Biogas; Workshops über weltweite Märkte für Biomasse, Aschenutzung, Torrefikation und Pellets.

Deutsche Wärmekonferenz

Deutsche Wärmekonferenz 2014

Zum sechsten Mal findet Ende Januar 2014 die Deutsche Wärmekonferenz statt. Der Kongress hat sich als der Branchentreff für den deutschen Wärme- und Klimamarkt etabliert. Erneut kommen auf der Deutschen Wärmekonferenz wieder hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zu einem konstruktiven Dialog zusammen. Besonders im Fokus stehen diesmal die neue Regierungskonstellation und ihre Pläne für die künftige Energiepolitik. Unter dem Titel „Neue Bundesregierung: Potenziale des Wärme- und Klimamarktes erkannt?“ diskutieren Spitzenvertreter von Verbänden sowie Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen, wie die Energiewende im Heizungskeller in den kommenden vier Jahren gelingen kann.

28. Januar 2014, Radisson Blu Hotel (Berlin)
Link: www.bdh-koeln.de/veranstaltungen/deutsche-waermekonferenz-2014.html

SHK Essen 2014

SHK Essen 2014

Vom 12. bis 15. März 2014 wird die SHK Essen, Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien wieder zu einem wichtigen Branchentreffpunkt für Entscheider aus Handwerk, Handel sowie für Fachplaner, Architekten und Betreiber. Die SHK Essen setzt auch 2014 auf zukunftsweisende Messethemen: Im Mittelpunkt stehen unter anderem moderne Konzepte zur Nutzung intelligenter Gebäudetechnik wie zum Beispiel Smart Metering. Sie ermöglichen neuartige und komfortable Wege der Kommunikation zwischen Bewohner und Gebäude sowie einen effizienten Umgang mit Energie.

Neben neuster Lüftungs- und Klimatechnik für hygienisch einwandfreie Innenräume und innovative Verfahrensweisen der Trinkwasserhygiene- und des -managements legt die SHK Essen wieder einen Schwerpunkt auf die Badarchitektur. Die Aussteller zeigen eine Vielzahl von Bad- und Wellnesskonzepten mit formschönem und funktionalem Design.

Mit Lösungen zur Heizungsmodernisierung reagiert die SHK Essen auf die von der Bundespolitik beschlossene Energiewende. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz schreibt vor, dass neue und öffentliche Gebäude zumindest teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt oder gekühlt werden müssen. Hier sind effiziente und kostengünstige Technologien gefragt. Präsentiert werden aktuelle Trends der Kraft-Wärme-Kopplung oder Brennwerttechnik, die mit „grünen“ Energielieferanten wie solarthermischen Anlagen kombiniert werden kann.

12. bis 15. März 2014, Essen, Messe Essen GmbH
Link: www.shkessen.de

IFH/Intherm

IFH/Intherm München 2014

Vom 8.4. bis 11.4.2014 zeigen rund 700 Aussteller auf der IFH/Intherm ihre Produkte in einer neuen Branchengliederung. Erstmalig gibt es einen Architekten-Tag, einen Tag der Immobilienwirtschaft sowie die Sonderschau zum Thema Kleinstbad und Gäste-WC. Die geführten Messerundgänge und die Sonderschauen Zukunftsforum SHK, Innovationszentrum Pellets und weiter@Bildung werden fortgeführt. Während der neuen Laufzeit von Dienstag bis Freitag zeigt die IFH/Intherm aktuelle Produkte und Branchentrends. Eine Übersicht zu den Ausstellern und der Branchengliederung ist im Online-Katalog zu finden: www.ifh-intherm.de.

8. – 11. April 2014, Nürnberg, Messezentrum Nürnberg
Link: www.ifh-intherm.de