Fördermittel für Heizungsanlagen in Deutschland

Die energetische Modernisierung Ihrer Heizungsanlage wird vom Bund aber teilweise auch regional von den Bundesländern gefördert. Je nach Art der Heizungssanierung stehen unterschiedliche, attraktive Fördermittel zur Verfügung. Dies geschieht vor allem über das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW und das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP).

In jedem Fall empfiehlt es sich, im Rahmen der Modernisierungsplanung den Heizungsfachhandwerker in Ihrer Nähe anzusprechen. Er berät Sie individuell nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten. Konkrete Informationen zu aktuellen Fördermitteln finden Sie auf unseren Service-Seiten in der Broschüre „Effiziente Heizsysteme mit Geld vom Staat“ des Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).

Förderprogramme der KfW

Der Austausch von alten Heizungsanlagen wird über das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient sanieren“ mit Zuschüssen
(KfW-Programm 430) oder zinsgünstigen Darlehen
(KfW-Programm 152) gefördert.


Bei Einzelmaßnahmen beträgt der Zuschuss 10 % je Wohneinheit. Entstehen also beispielsweise durch die Sanierung einer älteren Heizungsanlage Kosten in Höhe von 15.000 Euro, so beträgt der Zuschuss 1.500 Euro.

Dabei werden nicht nur die Kosten für den Wärmeerzeuger berücksichtigt, sondern alle damit in Verbindung stehenden Komponenten, etwa der Einbau einer Hocheffizienzpumpe, eines modernen Heizkörpers oder die Sanierung des Schornsteins. In Kombination mit weiteren Sanierungsmaßnahmen kann sich der Zuschuss auf bis zu 25 % erhöhen (Sanierung zum KfW-Effizienzhaus). Weiterhin fördert die KfW die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen. Hierbei werden Zuschüsse von bis zu 50 % der förderfähigen Kosten gewährt.

Förderprogramme der KfW

BAFA-Förderung

Über das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden thermische Solaranlagen, Wärmepumpen und Biomasseanlagen bis 100 kW gefördert (größere Anlagen können wiederum über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien“ in Form von zinsvergünstigten Darlehen gefördert werden).

So werden zum Beispiel bei thermischen Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung 90 Euro je m2 bzw. mindestens 1.500 Euro gewährt. Die Förderung von kleinen Wärmepumpen liegt im Bereich von 1.300 Euro bis 3.000 Euro pro Anlage. Holzkessel für Ein- und Zweifamilienhäuser werden mit bis zu 2.900 Euro gefördert. Weiterhin werden über das BAFA auch Mini-KWK-Anlagen bis 20 KWel bezuschusst. Hierbei werden Zuschüsse bis 3.500 Euro je nach Leistungsgröße gewährt.

Konkrete Informationen zu den Fördermitteln (MAP) finden Sie in diesen Broschüren: